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Ergebnisse für Finalisierung
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    ... postmodernen eine heautonome Entwicklung zu nehmen, hätte die Kunst von ihrer Autonomie also lediglich das Moment der Zweckfreiheit preiszugeben. Die neuere Wissenschaftstheorie hat mit der Kategorie der sogenannten Finalisierung einen auf- und anschlußfähigen Terminus entwickelt, der sich auch auf die hier vorgeschlagene autonome Setzung heteronomer Zwecke anwenden läßt, da er einem vergleichbaren Problem entspringt. Die Kategorie der Finalisierung bezeichnet in der Geschichte wissenschaftlicher Disziplinen einen bestimmten Entwicklungsschritt, von dem ab diese nicht mehr ausschließlich autonom den eigenen immanenten Bedingungen folgen. Wenn sie aufgrund höchster Autonomie in ... sein. Diese Theorie ist übrigens entwickelt worden in den 70er Jahren am Max-Planck-Institut in Starnberg unter Karl-Friedrich von Weizsäcker und Jürgen Habermas. Die Theorie der Finalisierung ist für den Wissenschaftsbereich entscheidend mitentwickelt worden von Gernot Böhme, der inzwischen ja hervorgetreten ist mit einer "Ästhetik der Natur". Er hat die Theorie der Finalisierung aus der wissenschaftstheoretischen Untersuchung der Naturwissenschaften entwickelt. Ich habe zur Kennzeichnung der heautonomen Praxis diesen Begriff der Finalisierung übernommen. Die von mir eingeforderte heautonome Kunst entsteht durch ihre Finalisierung, durch die autonome Setzung heteronomer Zwecke. Ich denke, daß diese Begriffsübertragung funktioniert, weil inzwischen auch die ... >>

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    ... eigene Tradition der Autonomisierung zu üben, ist eine völlige Umorientierung vonnöten . . . Damit die Kunst aus der negativen zu einer positiven Bestimmung ihrer selbst finden kann, bedarf es ihrer Finalisierung. Sie muß sich dazu außerhalb ihrer selbst liegende, heteronome Zwecke selbstbestimmt setzen . . . Die tatsächliche Bedeutung eines solchen als Paradigmenwechsel zu begreifenden Überganges von der Autonomisierung zur Finalisierung ist zwar nur sehr schwer einzuschätzen. In jedem Fall wird aber eine Konsequenz darin bestehen, daß sich der bestehende Werkbegriff grundlegend wandelt . . . Die Hervorbringung des Künstlers, sein 'Werk ... es einer völligen Umorientierung. Damit die Kunst aus der negativen zu einer positiven Bestimmung ihrer selbst findet, bedarf sie außerhalb ihrer selbst liegender heteronomer Zwecke. Zu dieser als "Finalisierung" (4) der Kunst zu begreifenden Zwecksetzung kann die künstlerische Praxis kommen, indem sie Außenperspektiven einnimmt, um mögliche, künstlerisch zu erfüllende Funktionen von allgemeinem Interesse als heteronome Zwecke zu ... ist die Struktur solcher künstlerischen Praxis im Schillerschen Sinn heautonom zu nennen. (5) Es ist schwer absehbar, was der als Paradigmenwechsel zu begreifende Übergang von der Autonomisierung zur Finalisierung im einzelnen bedeutet und ob er gelingt. In jedem Fall wird sich der bestehende Werkbegriff grundlegend wandeln, wenn der Zweck der Kunst statt in ihrer weiteren Autonomisierung nun ... im Dienste allgemeiner ästhetischer Zwecke steht und im Unterschied zum autonomen Kunstwerk nicht primär sich selbst zum ästhetischen Zweck macht. Darum kann im öffentlichen Raum überhaupt nur zur Finalisierung tendierende Kunst funktionieren, während für rein autonome Kunst jeder öffentliche Anspruch eine Zumutung und jede externe Zweckgerichtetheit von vornherein einen Widerspruch darstellt. Zwar erfolgt die 'Instrumentalisierung' der ... >>

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    Paradoxien künstlerischer Praxis Die Aufhebung der Autonomie des Ästhetischen durch die Finalisierung der Kunst "Man muß den Begriff künstlerische Tätigkeit als eine konterrevolutionäre Auffassung des Schöpferischen ausmerzen." El Lissitzky Einleitung Die 'Erweiterung des Kunstbegriffs', die sich Ende der sechziger Jahre ... deswegen auch nur außerhalb des Kunstkontextes zu finden, wo verwandte Problemkonstellationen und übertragbare Lösungsmöglichkeiten bereits thematisiert und reflektiert worden sind. Die neuere Wissenschaftstheorie hat in der Kategorie der ,,Finalisierung" 33) einen anschluß- und aufschlußfähigen Terminus entwickelt, der für unseren Entwurf einer heteronom orientierten Autonomie künstlerischer Produktion und Rezeption als Modellbegriff dienen kann, da er einem vergleichbaren Problem ... die durch einen ,,engen Bezug auf soziale ... Zwecke gekennzeichnet ist, ohne doch mit der überkommenen Kategorie der 'angewandten Forschung' adäquat beschreibbar zu sein" 35). (76) Die Kategorie der "Finalisierung" soll danach jenen Entwicklungsschritt in der Geschichte wissenschaftlicher Disziplinen bezeichnen, von dem ab diese nicht mehr ausschließlich autonom den eigenen, internen Bedingungen folgen, sondern, weil sie aufgrund dieser ... Kunst an einem externen Zweck, den sie in Ermangelung anderer zugleich gesellschaftlich und ästhetisch relevanter Zweckbestimmungen sich mit der Autorisierung des Rezipienten selber setzen muß, wollen wir als Finalisierung der Kunst bezeichnen. Zwar erfährt durch den finalen Bezug auf den Rezipienten der Autonomie- und Exklusivitätsanspruch der Kunst eine Relativierung, aber das spezifisch Ästhetische wird in solchem Übergang ... Kleinere Schriften Bd. 3. Berlin 1958. S. 1-22 (7) 32) N. HARTMANN: a.a.O. S. 13 33) G. BÖHME / W. v. d. DAELE / W.KROHN: Die Finalisierung der Wissenschaft. In: Zeitschrift für Soziologie 2 (2)/1973. S. 128-144 - G. BÖHME / W. v. d. DAELE / R. HOHLFELD: Finalisierung revisited. In: G. BÖHME et al.: ... >>

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    ... bis heute nur solange und insoweit relativ autonom, wie es ihr gesellschaftlich ermöglicht wird und künstlerisch gelingt, fremde, äußere Einflüsse als "Bestimmungen zur Selbstbestimmung" (N. LUHMANN) aufzugreifen. b) Finalisierung Damit die Verwirklichung der Kunstautonomie heute überhaupt wieder denkbar wird, ist es unumgänglich, sich gezielt mit dem überkommenen idealistischen Postulat auseinanderzusetzen, nach dem die Autonomie der Kunst wesentlich ... zu ergänzen - trotzdem Kunst schaffen können, wenn er dabei nach kulturellen und ästhetischen Regeln und Werten entscheidet, statt nach den Maximen des Wirtschaftssystems. Die von der Wissenschaftstheorie als "Finalisierung" bezeichnete autonome Setzung an sich heteronomer Zwecke unterscheidet sich allemal von der kommerziellen Instrumentalisierung der Kunst, aber auch fundamental von einer Funktionalisierung etwa im Geist des Bauhauses. Die bei der Finalisierung er- oder gefundenen Zwecke dienen als subjektive Motive und individuelle Konditionen für die ästhetische Produktion wie Rezeption und gelten nicht als gleichsam objektive Prämissen ("functions"), denen die künstlerischen ... eben auch gestärkt werden kann. Im letzteren Fall sind die heteronomen Zwecke dem System als Bestimmung zur Selbstbestimmung dienlich, anstatt von anderen zu seiner Instrumentalisierung benutzt zu werden. Finalisierung bedeutet für die Kunst zudem, ihre einst intendierte und heute nur noch fingierte Selbstzweckhaftigkeit aufzugeben und sich selbst zum Mittel zu machen, um nicht ihrer eigenen Bestimmung entgegen ... ihr so eine zwar nur eingeschränkte, aber zumindest überhaupt wieder aussichtsreiche Möglichkeit zur Selbstbestimmung. Ein solcher über die Defensive hinausgehender Autonomiegewinn ist zu erreichen, wenn das Konzept der Finalisierung nicht primär auf die Autonomie der Kunst, der Künstler oder der Werke, sondern auf die Verwirklichung von Autonomie durch Kunst zielt. Ihr höchster, über jeder faktischen Finalisierung ... >>

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    ... rein forschungslogischen Gesichtspunkten ihrer autonomen Eigenentwicklung überlassen dürfe oder ob sie sich nicht an vorzugebenden gesellschaftlichen Zwecksetzungen orientieren müßte. Es drängt sich die Frage auf, ob diese als Finalisierung bezeichnete gesellschaftliche Umorientierung der Wissenschaft, die weder deren Freiheits- noch Wahrheitsanspruch einschränken soll, nicht auch für die Kunst sinnvoll wäre. Besonders da ja die Kunst in der Rede ... vielleicht eine ihrer größten Qualitäten, denn von welchem menschlichen Erzeugnis kann dies schon mit Recht behauptet werden. Wenn auch unter diesem negativen Aspekt, bloß etwas zu vermeiden, die Finalisierung der Kunst nicht notwendig erscheint, so ist sie aber doch möglicherweise wünschenswert, um einen höheren gesellschaftlichen Nutzen und Genuß der Kunst, d.h. ein besseres Leben zu ermöglichen. F.E.W.: Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß der Künstler selbst solch eine Finalisierung leisten kann, wie immer sie auch praktisch aussehen mag. Ich denke, er brauchte jemanden, der eine entsprechende Übersetzung vornimmt. Vor allem aber bezweifle ich die Erforderlichkeit dessen, was du ,Finalisierung' nennst. Picasso ist es beispielsweise auch so gelungen, seiner Absicht im allerbesten Sinne gerecht zu werden, keine Kunst für die ,happy few' zu machen, und hat eine Kunst ... vorstellbar. Obgleich sie im Prinzip ebenso jeden betrifft und z. B. Wols bestimmt kein weniger ausgeprägtes Gespür für seine Zeit besaß als Picasso, hätte er auch bei aller Finalisierung dessen gesellschaftliche Wirksamkeit niemals erreicht. M.L.: Als Argument für die Finalisierung bleibt gleichwohl der Einwand, daß selbst durch die Kunst Picassos nicht ein einziges substantielles und ... >>

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    ... rein forschungslogischen Gesichtspunkten ihrer autonomen Eigenentwicklung überlassen dürfe oder ob sie sich nicht an vorzugebenden gesellschaftlichen Zwecksetzungen orientieren müßte. Es drängt sich die Frage auf, ob diese als Finalisierung bezeichnete gesellschaftliche Umorientierung der Wissenschaft, die weder deren Freiheits- noch Wahrheitsanspruch einschränken soll, nicht auch für die Kunst sinnvoll wäre. Besonders da ja die Kunst in der Rede ... vielleicht eine ihrer größten Qualitäten, denn von welchem menschlichen Erzeugnis kann dies schon mit Recht behauptet werden. Wenn auch unter diesem negativen Aspekt, bloß etwas zu vermeiden, die Finalisierung der Kunst nicht notwendig erscheint, so ist sie aber doch möglicherweise wünschenswert, um einen höheren gesellschaftlichen Nutzen und Genuß der Kunst, d.h. ein besseres Leben zu ermöglichen. F.E.W.: Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß der Künstler selbst solch eine Finalisierung leisten kann, wie immer sie auch praktisch aussehen mag. Ich denke, er brauchte jemanden, der eine entsprechende Übersetzung vornimmt. Vor allem aber bezweifle ich die Erforderlichkeit dessen, was du 'Finalisierung' nennst. Picasso ist es beispielsweise auch so gelungen, seiner Absicht im allerbesten Sinne gerecht zu werden, keine Kunst für die 'happy few' zu machen, und hat eine Kunst ... vorstellbar. Obgleich sie im Prinzip ebenso jeden betrifft und z.B. Wols bestimmt kein weniger ausgeprägtes Gespür für seine Zeit besaß als Picasso, hätte er auch bei aller Finalisierung dessen gesellschaftliche Wirksamkeit niemals erreicht. M.L.: Als Argument für die Finalisierung bleibt gleichwohl der Einwand, daß selbst durch die Kunst Picassos nicht ein einziges substantielles und ... >>

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    ... die hier eingeleitete Revision des klassischen Autonomiebegriffs haben wir daher außerhalb des Kunstkontextes finden müssen, wo verwandte Problemkonstellationen bereits thematisiert und reflektiert worden sind. Mit der Kategorie der "Finalisierung" (32) stellt die neuere Wissenschaftstheorie einen anschluß- und aufschlußfähigen Terminus bereit, der unserem Entwurf einer heteronom orientierten Autonomie künstlerischer Produktion und Rezeption als Modell dienen kann, da er ... 33) die durch einen "engen Bezug auf soziale ... Zwecke gekennzeichnet ist, ohne doch mit der überkommenen Kategorie der ,angewandten Forschung' adäquat beschreibbar zu sein". (34) Die Kategorie der "Finalisierung" bezeichnet einen bestimmten Entwicklungsschritt in der Geschichte wissenschaftlicher Disziplinen, von dem ab diese nicht mehr ausschließlich autonom den eigenen, internen Bedingungen folgen. Da sie aufgrund ihrer Autonomie im ... als einzige derart zweifache Zwecksetzung die Autorisierung des Rezipienten erwiesen. Die diesem Zweck sich ganz und gar unterordnende theoretische und praktische Orientierung der künstlerischen Arbeit wollen wir als Finalisierung der Kunst bezeichnen. Eine solche bewußt intendierte finale Ausrichtung gibt es in der bisherigen Kunst nicht. Doch lassen sich einige wenige künstlerische Hervorbringungen sehr wohl in diesem Sinne ... Künstler und Rezipient wird durch die Notwendigkeit ihres komplementären, "arbeitsteiligen" Zusammenwirkens funktionalisiert und relativiert. Keineswegs liegt also die Abschaffung des professionellen Künstlers in der Konsequenz unseres Programms der Finalisierung. Auch wenn der Rezipient ästhetisch produktiv wird und für das jeweils entstandene WERK selbst verantwortlich ist, wird er darum doch nicht zum Künstler, sondern "nur" zum Produzenten. Als ... 3. Berlin 1958. S. 1-22 (7). (31) N. Hartmann: a. a. O. (Anm. 29). S. 13. (32) G. Böhme, W. van den Daele und W. Krohn: Die Finalisierung der Wissenschaft. In: Zeitschrift für Soziologie 2 (2)/1973. S. 128-144. - Dies.: Finalisierung revisited. In: G. Böhme: Starnberger Studien: Die gesellschaftliche Orientierung des wissenschaftlichen Fortschritts. Frankfurt ... >>

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    ... hätte die Kunst von ihrer Autonomie lediglich das Moment der Zweckfreiheit preiszugeben. Für die durch die Kunst nun vorzunehmende Zwecksetzung stellt die neuere Wissenschaftstheorie mit dem Begriff der »Finalisierung« einen anschluß- und aufschlußfähigen Terminus bereit. In den 70er Jahren am Starnberger Max-Planck-Institut eingeführt, bezeichnet er einen bestimmten Entwicklungsschritt in der Geschichte wissenschaftlicher Disziplinen, infolgedessen diese ... eigenen, internen Bedingungen folgen. Nachdem sie ein Stadium der grundlagentheoretischen Reife erreicht haben, können und müssen sie sich zum Leitfaden ihrer Theoriebildung wissenschaftsexterne Zweckorientierungen wählen. Die Folgen dieser »Finalisierung« sind weder in der wissenschaftlichen Forschung noch für die künstlerische Praxis mit dem Begriff »angewandt« zutreffend beschrieben. Es ist der entscheidende Vorzug des Finalisierungskonzeptes, daß die Kunst trotz ... ihnen vorab anzubequemen, vermag sie ihre Autonomie zu wahren. Konkret bedeutet dies, daß sie Außenperspektiven einnimmt und bestimmte heteronome Zwecke erfindet oder vorhandene sich anverwandelt. Dabei zielt die Finalisierung der Kunst keineswegs auf einen neuen Funktionalismus, da sie ihre Zwecke selbst bestimmt und nicht als ein gleichsam objektives Kriterium ansieht, nach dem sich die künstlerischen Entscheidungen zu ... Lotteriespiel vergleichbares, unhaltbares Unternehmen, das die Art und Weise der Produktion, deren Ergebnisse sowie die Mentalität aller Beteiligten deformiert. Aber auch aus empirischen Gründen gibt es zur heautonomen Finalisierung der Kunst keine Alternative. Rein ökonomische Interessen haben die Kunst längst auf ihre Weise finalisiert, so daß es faktisch nur noch darum geht, ob sie sich weiter um ... einer Aufrechterhaltung der bestehenden oder Wiedergewinnung einstiger Autonomie ist in jedem Fall illusionär und dient tatsächlich nur einer problemloseren wirtschaftlichen Verwertung der Kunst zu Gunsten anderer. Die praktische Finalisierung der Kunst, die sich bereits bei Künstlern wie Siah Armajani, Scott Burton, Clegg & Guttmann, Maria Nordman oder Franz Erhard Walther in unterschiedlichen Ansätzen findet und an der ... >>

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    ... Belehrung liegt ihre Absicht. Deshalb sei für die hier angestrebte Revision des traditionellen Autonomiebegriffs im Sinne einer heteronom orientierten Autonomie künstlerischer Produktion und Rezeption spekulativ die Kategorie der Finalisierung der Kunst vorgeschlagen - in Anknüpfung an eine kategoriale Neubestimmung autonomer Wissenschaft durch die Wissenschaftstheorie.12 So wie "Finalisierung" dort einen Prozeß bezeichnet, in welchem "externe Zwecksetzungen gegenüber der Wissenschaft zum Entwicklungsleitfaden der Theorie werden", ohne daß damit der Wahrheitanspruch preisgegeben wird,13 bliebe in finalisierter Kunst ... das spezifisch Ästhetische im Übergang zu gesellschaftlicher Allgemeinheit gewahrt. Anmerkungen: * Dieser Text ist die Zusammenfassung eines in Kürze erscheinenden Aufsatzes mit dem Titel: „Paradoxien künstlerischer Tätigkeit. Prolog zur Finalisierung der Kunst", zu dem eine Vorstudie erschienen ist in: Kongressakten des 9. Internationalen Kongresses für Ästhetik, Belgrad 1980. S 90f. 1 "Fehlanzeige. Der Graben zwischen Künstler und Kunstpublikum ... soziale Emanzipation?". In: (Hrsg B SCHÄFERS: „Thesen zur Kritik der Soziologie", Frankfurt/M. 1969. S 9-25(21) 12 G. BÖHME/W.v.k DAELE/W. KROHN: "Die Finalisierung der Wissenschaft", in: Zeitschrift für Soziologie 2 (2) 1973. S 128-144 (129) 13 G BÖHME/W.v.d. DAELE/R. HOHLFELD: "Finalisierung revisted", in: BÖHME et al: Starnberger Studien 1: Die gesellschaftliche Orientierung des wissenschaftlichen Fortschritts", Frankfurt/M. 1978. S 195-250(241) >>

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    Zur gesellschaftlichen Orientierung autonomer Kunst Über Michael Lingner / Rainer Walther: Paradoxien künstlerischer Praxis. Die Aufhebung der Autonomie des Ästhetischen durch die Finalisierung der Kunst. Kunstforum International Bd. 76, S. 60-113. Zusammenfassung An Paradoxien haben schon die Philosophen der Antike ihren Verstand geschärft. Paradoxien sind widersprüchliche Aussagen, die sich gerade ... Kunst selbst hervorgehende Zwecksetzung der gesellschaftlichen Verallgemeinerung des Ästhetischen, die Gesellschaftliches und Ästhetisches, Fremd- und Selbstbestimmung vereinbar macht, bestimmen Lingner / Walther im Rückgriff auf einen wissenschaftstheoretischen Terminus als «Finalisierung der Kunst». Wer dieses Konzept als endgültigen Abschied vom Individuellen interpretieren sollte, den mag Adorno trösten: «Die Emanzipation des Individuellen ... gelänge einzig, wofern sie das Allgemeine ergriffe, von ... werden genauso wie Kaufhäuser als Erlebnislandschaften konzipiert und z. B. wie «Von hier aus» rundherum marketinggemäss verwertet. Es handelt sich dabei - wenn man so will - um eine falsche Finalisierung, denn die Kunst wird hier primär dem Zweck, Wirtschaftsfaktor zu sein, untergeordnet. Das ist ihr als Kunst völlig inadäquat und ausserdem unvereinbar mit ihrer grossen Tradition. R.W ... heute der Kunst zu Gebote stehenden Zweck. Die dazu nötige Umorientierung der Kunst, weg von der - positiven oder negativen - Verabsolutierung der Autonomie, meinen wir, wenn wir von der Finalisierung der Kunst gesprochen haben. Unter den Bedingungen finalisierter Kunst ist es nicht mehr möglich, sozusagen von aussen objektiv und unmittelbar festzustellen, ob die Konstitution ästhetischer Erfahrung glückt. Ob ... >>

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