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Ergebnisse für Entwicklung
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    ... 4 Kurzer Rückblick auf das dritte Kapitel 86 4 Kontextsensitivität im Rahmen universeller Menschenrechte 87 4.1 Anforderungen an menschenrechtswirksame Entwicklungspolitik 88 4.1.1 Das Menschenrecht auf Entwicklung als entwicklungspolitische Grundlage 90 4.1.2 Die ethische Entwicklungspolitik des Amartya Sen 91 4.1.3 Sens Alternativvorschläge zum westlichen Liberalismus 93 4.1.4 Kontextsensitive Offenheit ... in die inneren Angelegenheiten von Staaten,9 werden inzwischen einige grundlegende Menschenrechte, deren Umfang umstritten bleibt, nicht mehr als ausschließlich innerstaatliche Angelegenheit angesehen.10 Die Kritik an dieser Entwicklung schlägt sich in den verschiedenen Menschenrechtsdiskursen nieder, und es kommen vielfältige Formen der politischen Instrumentalisierung des Anspruchs auf Menschenrechte zum Vorwurf. Besonders scharfe Kritik wird geäußert, wenn militärische ... und Schichtzugehörigkeit bedingt sind. Die zunehmende Bekanntschaft mit ‚anderen’ Gesellschaften und die damit einhergehende Einsicht in die Pluralität kultureller, religiöser und traditioneller Vorstellungen sowie lokaler Traditionen hat zur Entwicklung deskripitv-relativistischer Auffassungen beigetragen und den Kulturrelativismus ausgeprägt.24 Dieser stellt einen wesentlichen Aspekt in den Menschenrechtsdebatten dar. Eine sehr grundlegende Kritik am Relativismus besagt, dass der Relativismus ... Disziplinen gibt es verschiedene Relativismusformen wie den erkenntnistheoretischen oder ethischen Relativismus. Der ethische Relativismus, der in dieser Arbeit vor allem berührt wird, bindet normative Prinzipien an eine geschichtliche Entwicklung der Bevölkerung und Kulturen und wird häufig für eine partikulare Begründbarkeit der Menschenrechte herangezogen. Entsprechend wird der ethische Relativismus von Gegnern als unmoralisch oder politisch inkorrekt angesehen, weil ... Gleichheit aus einer jüdisch-christlichen Tradition herzuleiten. Dabei wird übersehen, dass Passagen der Bibel, die sich, wie im Sündenfall, zur verdorbenen Natur des Menschen äußern, in eine der Entwicklung der Menschenrechte entgegen wirkende Richtung weisen. Mit Blick auf die Bibel lassen sich unterschiedlichste Menschenbilder und entsprechend unterschiedliche Staatskonzepte begründen.31 In historischen Herleitungen der Menschenrechte wird ... >>

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    ... Wissenschaft 28 Der Platz der marxistisch-leninistischen Ästhetik in der Geschichte des ästhetischen Denkens in der Welt 38 Die Herausbildung der ästhetischen Lehre des Marxismus 38 Die weitere Entwicklung der marxistischen Ästhetik 43 Die dialektisch-materialistische Methode der marxistisch-leninistischen Ästhetik 49 Der Systemaspekt in der Methodologie der marxistischen Ästhetik 54 Die Einheit des Logischen und des ... der Kunst 526 Die Rolle der Kunst bei der künstlerischen Erziehung des Menschen 528 Die Polyfunktionalität der Kunst als kompliziert-dynamisches System 530 VIERTERTEIL: DIE DIALEKTIK DER KÜNSTLERISCHEN ENTWICKLUNG 535 Die künstlerische Entwicklung der Gesellschaft 537 Die Kunst in der künstlerischen Kultur der Gesellschaft 538 Die Dialektik des historisch Veränderlichen und des Unvergänglichen im kunstgeschichtlichen Prozeß 539 Die Dialektik des Gesetzmäßigen und des Zufälligen im kunstgeschichtlichen Prozeß 543 Die soziale Determiniertheit und relative Selbständigkeit der künstlerischen Entwicklung 549 Die Dialektik von Fortschritt und Rückschritt in der künstlerischen Entwicklung 555 Die sozialen Determinanten der künstlerischen Entwicklung 566 Materielle und künstlerische Produktion 567 Technik und Kunst 576 Gesellschaftliches Sein und künstlerische Kultur 580 Gesellschaftliches Bewußtsein und künstlerisches ... >>

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    ... Schritt aus dem Tierreich.......................................... 36 Kritik der darwinistischen Gesellschaftstheorie............ 36 Tierreich und menschliche Gesellschaft.................. 38 Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen........ 42 Natürliche Bedingungen der kulturellen Entwicklung....... 47 C. Herrschaft über die Natur und Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens - praktische Grundlagen, des menschlichen Kulturfortschritts.............................. 52 Arbeit- Stoffwechselprozeß des Menschen mit der Natur ... 52 Gegenständliche Arbeit.............................. 55 ... 70 Der geschichtliche Prozeß der menschlichen Naturbeherrschung 76 Das Reibfeuer - erster großer Sieg des Menschen über die Natur.......................................... 78 Vom Handwerk zur großen Industrie. Die kulturelle Tendenz der Entwicklung der modernen Produktivkräfte........... 80 Historische Dialektik von lebendiger und gegenständlicher Arbeit ............................................ 89 Die gesellschaftliche Arbeitsteilung als widerspruchsvolle Entwicklungsbedingung der Kultur. Die Scheidung von Stadt und Land, von körperlicher und geistiger Arbeit.............. 92 Die kapitalistische Arbeitsteilung in Manufaktur und Industrie. Ihre kulturellen Folgen.......................... 106 Die kommunistische Aufhebung der „alten" Arbeitsteilung und die allseitige Entwicklung des Individuums............... 110 Zeit als „der Raum zu menschlicher Entwicklung".......... 114 Sozialistische Wechselbeziehung zwischen Arbeitszeit und „freier Zeit"....................................... 116 Geistige und gefühlsmäßige Formen der Erkenntnis und Beherrschung von Natur und Gesellschaft, der Regelung und Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens ... Religion. Beherrschung der Natur und der gesellschaftlichen Formen in der phantastischen Einbildung................. 128 D. Historische Dialektik von Vergegenständlichung und Aneignung des menschlichen Wesens....................... 130 Drei Stufen der gesellschaftlichen Entwicklung der Individuen 130 Formen, die der kapitalistischen Produktion vorhergehen, ihre kulturellen Möglichkeiten und Grenzen................. 133 Formen frühen Gemeineigentums und die Lage des Individuums 137 Der kapitalistische Fortschritt. ... >>

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    Michael Lingner Kunst als Projekt der Aufklärung jenseits reiner Vernunft I. Die Entwicklung der Kunst zum aufklärerischen Organ in der Romantik Die bis in die 60er Jahre unseres Jahrhunderts hinein ganz und gar vom Willen zur Modernität beherrschte Avantgardekunst hat permanent ... deutlicher geworden. Obwohl unaufhörlich das Bestehende überwindend und ins Unbekannte (2) vordringend, hat sie sich aus dem kunstgeschichtlichen Gesamtzusammenhang nie gelöst. Zumindest ohne ihre christliche Tradition ist die Entwicklung der "aus dem Geist der Religion" (3) geborenen modernen Kunst nicht denkbar. Aber allein aus dieser Vorgeschichte verstehbar ist die Avantgarde keineswegs, weil sie doch eigentlich erst da ... entfernt, eine zusammenhängende Theorie zu bilden, deren "große Bestimmung ... es eigentlich wäre ..., dem verderbten Geschmack seine verlorne Gesetzmäßigkeit, und der verirrten Kunst ihre echte Richtung wiederzugeben." (21) Die Entwicklung zur wahren Kunst bewußt zu steuern, was Schlegel aufgrund der Künstlichkeit der modernen ästhetischen Bildung prinzipiell für möglich hält, das könnten die Begriffe indes nur leisten, "wenn sie ... dem übereinstimme, was zu dem Charakteristischen einer Gottheit erforderlich ist." (30) In der Romantik ist der Verstand nicht nur das lenkende Prinzip der Kunst, das über Begriffe ihre Entwicklung dirigiert. Vielmehr wird die Kunst überhaupt als ein "Reflexionsmedium" (31) begriffen, in dem das Denken dazu kommt, sich in einem potentiell unendlichen Prozeß selbst zu denken und sich ... gleichwohl bis heute den herrschenden Vorstellungen über Kunst extrem zuwiderläuft, das hat hauptsächlich zwei Gründe: Der eine besteht darin, daß das Rationale aufgrund der modernen ökonomischen und technischen Entwicklung immer mehr auf das rein Zweckrationale reduziert wurde und dabei zum bloß Rationellen verkommen ist. Statt dieses aber bloß als einen möglichen und nicht einmal besonders entwickelten ... >>

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    ... Mitarbeit bei anderen Stücken nicht derart weit ging, so wäre doch das Ganze mit jemandem, der nur auftragsgemäß näht, nicht so geworden, wie es ist. Ob meine künstlerische Entwicklung nur in dieser Phase oder sogar insgesamt anders verlaufen wäre, wenn ich nicht mit Johanna zusammengearbeitet hätte, ist eine interessante Spekulation. Unrichtig ist gewiß die Vermutung, ich sei ... ich jahrelang ganz alleine gestanden. Dafür gab es keine historischen Beispiele, und meine Auffassung hat erst eine gewisse Rechtfertigung bekommen bzw. ist stillschweigend akzeptiert worden, als es später Entwicklungen wie etwa Body-art, Performances oder Konzeptkunst gab, die ihre Materialien teilweise auch real und nicht mehr symbolisch, illusionär oder etwa illustrativ verwenden. M.L.: Die Ausformung der ... nur mit mir persönlich zu tun, mit einer gewissen Sättigung, die durch die jahrelange intensive Beschäftigung mit dem „1. Werksatz" entstanden war, sondern auch mit der gesamten gesellschaftlichen Entwicklung. Innerhalb von zwei, drei Jahren war das Klima total umgeschlagen. Zunächst gar nicht so sehr von der Politik her, entscheidend waren vielmehr die ökonomischen und ökologischen Verhältnisse, deren ... dem diese Minimalisierungsphase abschließenden Werkkomplex der „40 Sockel" habe ich deshalb von der „Wiederentdeckung des Optischen" gesprochen. Daß es nach 1978 einen erneuten, viel dramatischeren Einschnitt in meiner Entwicklung gibt als am Anfang der siebziger Jahre, dafür sind verschiedene Gründe verantwortlich. Am Ende eines Jahrzehnts und zu Beginn eines neuen schaut man zurück, zieht Bilanz, und bei ... gibt, die ich dazu brauche, um besser über meine Zeit nachdenken, mir über bestimmte Dinge, die nicht nur die Kunst betreffen, klarer werden zu können. Möglicherweise ist diese Entwicklung meiner Arbeit nicht unbeeinflußt davon geblieben, daß in den letzten Jahren besonders die bildhaften Blätter meiner „Werkzeichnungen" von anderen akzeptiert, aber besonders auch für mich selbst wichtig ... >>

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    ... Natur- und Gegenstandsbezug löst und am Anfang des 20. Jahrhunderts abstrakt wird. Um der dabei drohenden Willkür in Produktion und Rezeption zu entgehen, ist die Kunst auf die Entwicklung eigener, ihr »immanenter Notwendigkeiten« angewiesen. Bekanntlich gelingt es der modernen Kunst erstmals mit der ungegenständlichen, absoluten Malerei, in sich selbst und ihren Mitteln »innere Notwendigkeit« zu entdecken. Auf ... oder ideologischen Programmen und dann schließlich aus Kunstkonzepten abgeleiteten künstlerischen Notwendigkeiten stets mit einem Absolutheitsanspruch auf, der nichts anderes neben sich zuließ. Dem Geschichtsmodell einer linearen und progressiven Entwicklung folgend, gab es immer nur die je eine absolut avantgardistische Position, von der die früheren künstlerischen Avantgarden und alle anderen Kunstvorstellungen auf die Plätze verwiesen wurden. Die Auffassung ... Blick auf die gegenwärtige Lage der Lehre von Kunst werfen. Die folgende Darstellung basiert auf Überlegungen, die sich auch dem Bamberger Künstler und Kunstpädagogen Hubert Sowa verdanken. Die Entwicklung der Kunstlehre in der Moderne zeigt im wesentlichen drei Typen, die - obgleich sie oft parallel oder auch als Mischformen auftreten - als Stationen eines Regressionsprozesses zu deuten sind. Genauer: als Verschließungsbewegung, die sich einer Grenzsituation annähert, in welcher >LehreabstrakteKunst selbstbildnerischen Denkens / Wissens aus dem konkreten Prozeß der geschichtlichen Entwicklung herausgelöst und als Regelwerk der Kunst im Ganzen formalisiert. Auch wenn sich etwa Klees Grundlehre weniger auf Lehrsätze als auf dynamische Verfahrensmodelle konzentriert, trägt sie von heute aus ... für die Grundlagenstudien zur Verfügung stellen«. - Als erster konkreter Schritt wurde eine Stelle ausgeschrieben, auf der »die Theoriebildung aus der künstlerischen Praxis heraus« erfolgen und ausdrücklich die interdisziplinäre Entwicklung der Grundlagenstudien durch Initiierung und Koordinierung entsprechender Lehrveranstaltungen gefordert war, um »als Kristallisationspunkt für den Grundlagenbereich zu fungieren«. Nachdem die Stelle 1993 besetzt worden ist, hat erstmalig ... >>

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    ... die zentrale Berücksichtigung von Vermittlungsfragen überhaupt nicht realisierbar, da in dem Moment, in dem die Kunst sich direkt an ihre Rezipienten wendet und diese womöglich noch in die Entwicklung von Arbeiten einbezieht, Kunstvermittlung stattfindet. Es geht in diesem Zusammenhang vor allem auch um eine Dimension von Kunstvermittlung, die eine Differenz darstellt und die sich nicht nur künstlerischer ... Sie steht hierbei in einem deutlichen Gegensatz zur schulischen Kunstdidaktik – die nach der Pisa-Hysterie entweder um Bildungsstandards oder Bestandssicherung bemüht ist – und auch in einem Gegensatz zur Entwicklung des Kunstmarkts, der in den vergangenen Jahren viele kunstferne Personen und Positionen aufgenommen hat, jedoch die Kunstvermittlung weitgehend draußen ließ. Dies gilt in hohem Maße auch für die ... sondern als créatrice versteht. Notwendigkeit künstlerischer Kunstvermittlung Wozu ist eine künstlerische Kunstvermittlung überhaupt notwendig, reichen die bestehenden Vermittlungsformen nicht aus? Sowohl die jüngere Geschichte der Kunstpädagogik wie die Entwicklung des Kunstsystems weisen eine Leerstelle auf, was die kunsthafte Kunstvermittlung betrifft. Beide instrumentalisieren Kunst überaus stark. Die Kunstpädagogik zum Wohl pädagogischer Ziele, das Kunstsystem für die symbolische oder ... die Kunstsoziologie – in den letzten Jahren die Version eines Kunstsystems formuliert und mit installiert, die sie mit ihren Methoden zu beschreiben in der Lage sind. Als Folge dieser Entwicklungen stoßen wir heute weit verbreitet auf Exponate einer Ästhetik, die sich auf interne oder externe Diskurse verlässt und einzig von ihren Referenzen lebt, statt eigenständige Gestaltungen zu unternehmen ... trägt durch Präsentationen und Validierungen – zum Beispiel Kritiken – auch zur Wertschöpfung künstlerischer Arbeiten bei. In den Bildungsinstitutionen kommt der Kunstvermittlung eine hybride Rolle zwischen ästhetischer Alphabetisierung und der Entwicklung einer eigenständigen ästhetischen Praxis von Lernenden zu. In den Massenmedien und im Ausstellungswesen vermittelt sie zwischen Werken und Betrachtern, hier geht es zentral darum, Präsentationsformen zu entwickeln, ... >>

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    ... his outer and inner nature, growth and decay. Kunst als Projekt der Aufklärung jenseits reiner Vernunft (Es handelt sich um eine gegenüber der englischen gekürzte Fassung) 1. Die Entwicklung der Kunst zum aufklärerischen Organ in der Romantik Die bis in die 60er Jahre unseres Jahrhunderts hinein ganz und gar vom Willen zur Modernität beherrschte Avantgardekunst hat permanent ... deutlicher geworden. Obwohl unaufhörlich das Bestehende überwindend und ins Unbekannte vordringend (2), hat sie sich aus dem kunstgeschichtlichen Gesamtzusammenhang nie gelöst. Zumindest ohne ihre christliche Tradition ist die Entwicklung der 'aus dem Geist der Religion' (3) geborenen modernen Kunst nicht denkbar. Aber allein aus dieser Vorgeschichte verstehbahr ist die Avantgarde keineswegs, weil sie doch eigentlich erst, da ... entfernt, eine zusammenhängende Theorie zu bilden, deren 'große Bestimmung... es eigentlich wäre..., dem verderbten Geschmack seine verlorne Gesetzmäßigkeit, und der verirrten Kunst ihre echte Richtung wiederzugeben.' (21) Die Entwicklung zur wahren Kunst bewußt zu steuern, was Schlegel aufgrund der Künstlichkeit der modernen ästhetischen Bildung prinzipiell für möglich hält, das können die Begriffe indes nur leisten, 'wenn sie ... Begriffe müssen sie auch wieder auf die rechte Bahn zurückführen.' (26) In der Romantik ist der Verstand nicht nur das lenkende Prinzip der Kunst, das über Begriffe ihre Entwicklung dirigiert. Vielmehr wird die Kunst überhaupt als ein Reflexionsmedium' (31) begriffen, in dem das Denken dazu kommt, sich in einem potentiell unendlichen Prozeß selbst zu denken und sich ... Erwartungen von der Kunst jeweils problematisiert und zum Motiv ihres Unabhängigkeitsstrebens gemacht worden sind, hat sich in den vergangenen zweihundert Jahren der Geschichte autonomer Kunst ständig verändert. Ihre Entwicklung verläuft keineswegs linear, sondern weist immer wieder Vorgriffe und Rückbezüge, Überschneidungen und Widersprüchlichkeiten auf. Gleichwohl lassen sich durchaus Phasen, in denen eines der Motive für den Autonomisierungsprozeß ... >>

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    ... sondern vor allem auch durch die Beschäftigung mit Theorien mir wichtig erscheinender Künstler versucht, deren Ideen und Werke besser verstehen und zugleich bei dieser Auseinandersetzung Inspirationen für die Entwicklung meiner eigenen künstlerischen Arbeit gewinnen zu können. Zwar mag es heute angesichts des Schwerpunkts meiner Tätigkeit und meiner Publikationen auf den ersten Blick als völlig selbstverständlich erscheinen, dass ... Rationalität und Validität entbehren, haben Künstler ihre Überlegungen zwar keiner wissenschaftlichen, aber einer künstlerischen, indes nicht minder strikten forschungslogischen Disziplin zu unterziehen. Denn nur dann, wenn die geschichtliche Entwicklung der ästhetischen Ideen mit genügender Konsequenz analysiert und ihre Bedeutung an den Ansprüchen der Gegenwart kritisch gemessen wird, lassen sich ästhetische Ideen als eigenständig ausweisen und gegen den ... solches verwandelt werden. Vielleicht könnte dadurch sogar die Kunstvermittlung selbst zu einem künstlerischen Medium werden. Typische Funktionen Im Folgenden wird an drei ausgewählten Beispielen analysiert, wie sich der entwicklungs-geschichtliche Wandel der Funktionen von Künstlertheorien für die Kunstpraxis sowie die Kunstvermittlung vollzogen hat. Zuerst werden an einem Beispiel aus ihrer romantischen Entstehungszeit Grundfunktion und Grundtypus von Künstlertheorien ... Runge 1965, zit. als HS I, HS II) überliefert sind, aus denen der für die Zeit charakteristische künstlerische Umbruch authentisch rekonstruierbar wird: a) Der Ausgangspunkt von Runges künstlerischer Entwicklung ist vom Geist klassizistischer Kunstanschauung bestimmt worden: „Eines der vorzüglichsten Kennzeichen des Verfalls der Kunst ist die Vermischung der verschiedenen Arten derselben. Die Kunst selbst sowie ihre Arten ... noch erheblich weitergehende Integration von Künstlertheorie und -praxis zeigen. Nicht nur, dass Kosuth seine programmatischen Texte wie „Art after Philosophy“ zur Kunst erklärt hat, sondern in seiner späteren Entwicklung werden Werk und Theorie auch tatsächlich identisch und erscheinen in einer einzigen Ausformung. Wie das theoretische Konzept die Werkform bestimmt, so wird von ihr der Theorieinhalt gleichsam ... >>

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    ... Sprache bestimmt unsere Welt................................................55 3.3.3 Das 'Y'-Modell der Wahrnehmung........................................................57 4 Ableitung der Fragestellungen........................................................................60 4.1 Die Divergenz - Hypothese..........................................................................61 4.2 Die Entwicklungs - Hypothese ....................................................................62 5 Die Untersuchung............................................................................................64 5.1 Methodologische Überlegungen ....................................................................64 5.1.1 Konstruktivismus und Methoden.............................................................64 5.1.2 Vorüberlegungen zur Untersuchung.......................................................67 5.1.3 ... 79 6.1.1 Erste Aufbereitung der Tonbandprotokolle ............................................79 6.1.2 Inhaltliche Auswertung der kodierten Interviews .................................80 6.1.3 Auswertung des Geschmackstest...........................................................81 6.2 Intraindividuelle Entwicklung.......................................................................81 6.2.1 Intraindividuelle Entwicklung: Alfons ......................................................82 6.2.2 Intraindividuelle Entwicklung: Bettina....................................................84 6.2.3 Intraindividuelle Entwicklung: Charly.....................................................86 6.2.4 Intraindividuelle Entwicklung: Daisy.......................................................89 6.2.5 Intraindividuelle Entwicklung: Ernst.......................................................92 6.2.6 Intraindividuelle Entwicklung: Felix .......................................................99 6.3 Interindividuelle Divergenz .......................................................................... ... >>

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