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Ergebnisse für Dekor
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  1. 100%

    ... im Sinne einer gestalterischen Intervention zu machen. Das Projekt »Bilderbucharchitekturen« nun wirft aus den Beobachtungen rund um das »Haus des Lehrers« die Frage auf, inwiefern sich auch im Dekor soziale Relationen ausmachen lassen. Hier setzt auch die Forderung des Projekts an, anhand des »Hauses des Lehrers« »das Verhältnis von Dekoration und Formalismus neu zu überdenken.« Gleichzeitig stellt ... die schmutzige Wahrheit des Innen, oder, im Körperdiskurs, der Exkremente produzierenden Organe und einer unreinen Seele. Selbst die Idee von Transparenz, die entstehen würde, ließe man nur das Dekor weg oder die Fassade – wie die sprichwörtlichen Hüllen – fallen, ist demselben idealistischen Komplex geschuldet. Was eignete sich also besser als Vorwand und Projektionsfläche einiger Ausführungen zur problematischen Geschichte ... später bewiesen haben, lässt sich die politisch-historisch spezifische Ikonographie auch heute ambitioniert einsetzen: als nostalgisch-retrochice Tapete, möglicherweise sogar mit sozio-utopischem Touch. Aus dieser Perspektive des Dekors erscheint der Fries mit dem monumentalen Bildprogramm am »Haus des Lehrers« ideologisch nicht mehr aufgeladen als die baulich zeitgleichen Bemühungen, bestimmte Funktionen der Innenräume des Kongresszentrums, die Akustik ... in die pejorative Bewertung von Äußerlichem, von Oberflächlichkeit und bloßer Maskerade gegenüber dem Kern und den unsichtbaren, den echten Werten überführt. Ein seit Cicero beliebtes Beispiel gegen das Dekor im Architekturkontext ist die ungeschminkte Frau: Kein Make up, hieß es, würde ihre ethische Position und gesellschaftliche Funktion (als Gattin und Mutter), kurz, ihre Schönheit, verstellen. Dieser prominente ... zu schützen. Dabei hatte Semper die Gewebe von vorneherein räumlich gesehen: Vier Teppiche würden ein Geviert, einen (Schutz)Raum bilden. Ganz nebenbei schien das idealistische Dilemma von aufgesetztem Dekor und wesentlichem Bauelement gelöst. Denn der dekorative Effekt, der ja das Problem transportierte, lediglich als appliziert zu gelten, ließ sich so dem Schutzbedürfnis des Menschen unterordnen, musste ... >>

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    ... ihrer eigenen Tradition für bereits gesellschaftlich akzeptiert und konventionell hält, gewinnt an Wichtigkeit. Dabei richtet sich das Autonomiestreben der Avantgardekunst nicht nur gegen alles, was Stil, Manier und Dekor geworden ist und als künstlerisch verbraucht und unglaubwürdig erscheint. Vielmehr ist es von solcher Radikalität, daß auch die tradierten Begriffe und Konzeptionen der Kunst schlechthin in Frage gestellt ... nicht dem Kriterium der Unwahrscheinlichkeit genügte und eben darum bei der Produktion und Rezeption weitestgehender Autonomie bedarf. 2. Wenn in unserer monomanen Wirtschaftsgesellschaft selbst die Kunst als Freiheits-Dekor produziert oder verwertet wird, bekommt die gleichsam ornamental benutzte Autonomie einen rein fiktiven Charakter. Die Möglichkeit, sie überhaupt faktisch verwirklichen zu können, wird ins Unerreichbare gerückt, so daß ... >>

  3. 56%

    ... zum Verlust fundamentaler Selbstbestimmungsrechte und -möglichkeiten führen und speziell in der Kunst unserer Tage vor allem Artotainment, also "expansiven Leerlauf" (E. Beaucamp) in Form von bizarrem Nonsens, extravangantem Dekor oder narzisstischen Kuriositäten begünstigen. Denn wie ohne wirkliche Selbstbestimmung wahre Demokratie undenkbar ist, so hat Autonomie für die Qualität und Fortsetzbarkeit der Kunst eine gleichermaßen entscheidende Funktion und ... und dient so auf billige Weise der eigenen moralischen Selbstrechtfertigung. IV) Therapievorschlag Unter den rigiden Bedingungen unserer monomanen Wirtschaftsgesellschaft wird Autonomie gleichsam ornamental benutzt und Kunst als Freiheits-Dekor produziert oder verwertet. Künstlerische Autonomie verkommt mehr und mehr zu einem äußerlichen Sujet, Thema oder Gestus und wird - wie gewünscht - nur mehr simuliert. Autonomie oder sogar Moral bekommen ... >>

  4. 56%

    ... Ausser einer andauernden Diskreditierung kultureller Wertvorstellungen sowie der Destruierung politischer Glaubwürdigkeit kommt dabei vor allem "artotainment" heraus, also "expansiver Leerlauf" (EDUARD BEAUCAMP) in Form von bizarrem Nonsens, extravagantem Dekor, narzisstischen Kuriositäten oder gruseligem Trash. Denn nur künstlerisch larvierte, an sich aber wirtschaftlich motivierte Entscheidungen lassen sich schlechterdings nicht nach den Regeln und Werten kunstspezifischer Logik und Kultur ... wie Liberalität, Modernität und Progressivität risikolos profitiert werden kann. IV. Fragen Unter den rigiden Bedingungen unserer monomanen Wirtschaftsgesellschaft wird Autonomie also gleichsam ornamental benutzt und Kunst als Freiheits-Dekor produziert oder verwertet. Künstlerische Autonomie verkommt mehr und mehr zu einem äußerlichen Sujet, Thema oder Gestus und wird - wie gewünscht - nurmehr simuliert. Indem Autonomie so einen rein fiktiven ... >>

  5. 56%

    ... symbolisch neutralisiert zugelassen und zur Schau gestellt. Unter den in dieser Hinsicht restriktiven Bedingungen unserer monomanen Wirtschaftsgesellschaft wird Autonomie gleichsam nur noch ornamental benutzt und Kunst als Freiheits-Dekor produziert oder verwertet. So verkommt künstlerische Autonomie mehr und mehr zu einem äußerlichen Sujet, Thema oder Gestus und wird - wie gewünscht - nur mehr simuliert. Kunst verspricht jedem, seine ... jüngst vorangegangenen künstlerischen Positionen nicht halt und suchte, diese innovativ zu überwinden. Das Autonomiestreben der Avantgardekunst richtete sich nicht nur gegen alles, was etwa als Stil, Manier oder Dekor gesellschaftliche Akzeptanz oder Anerkennung erlangt hatte und damit künstlerisch verbraucht und unglaubwürdig geworden war. Vielmehr wurden bei der avantgardistischen Autonomisierung über die Dekonstruktion der künstlerischen Ausformungen hinaus auch ... >>

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    ... bloßes Autonomiesymbol nur noch ornamental und allemal unbefriedigend. Eine nur symbolisch operierende Kunst hat ihre einst emanzipatorische und kritische Funktion inzwischen verloren. Doch gerade die als bloßes Freiheits-Dekor verwertbaren Kunstwerke, wie sie unter den Bedingungen eines kommerzialisierten Ausstellungsbetriebs kursieren, erfreuen sich höchster Wertschätzung, seien es die ewigen Klassiker oder die saisonal wechselnden neuen Entdeckungen, wie momentan ... >>

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    ... einem offiziellen Akt übergebene Geschenk, das aufgrund der ihm dabei verliehenen Bedeutsamkeit nur schwerlich zu ignorieren ist, läßt sich keinem der Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Werbung, Kunst oder Dekor eindeutig zuordnen. Damit fordert es einerseits die Beteiligten heraus und entzieht andererseits ihrem Erleben und Handeln die Orientierung an den es üblicherweise leitenden rationalen Zwecke, moralischen Normen oder ... >>

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    ... ist ein Museum Lóránd Hegyi, Direktor des Wiener Museum Moderner Kunst, äußert sich im Interview pointiert zur Kritik an seiner Person und Ausstellungspolitik 116 Freie Kunst oder Freiheits-Dekor? Der Künstler und Theoretiker Michael Lingner polemisiert gegen eine zunehmende Vereinnahmung der Kunst durch Wirtschaft und Profitdenken 121 Reviews Internationale Ausstellungsbesprechungen 130 Ästhetische Bibliothek Robert Burtons „Anatomie der ... >>

  9. 35%

    ... 9 Charter Jürgen Harten A Zum Thema Seite 22 Haim H. Colin: Überlegungen zum Prozeß und Tod Jesu Seite 54 Willehad Paul Eckert: Zur Leidenstheologie nach Auschwitz B Dekor und Gerät Seite 68 Chaya Benjamin: Jüdisches Kultgerät des 18. Jahrhunderts aus Deutschland Seite 80 Karl Bernd Heppe: Das Altargerät der Katholischen Kirche Seite 92 Jacques Caumont und ... >>

  10. 35%

    ... zu können, ohne den Anstrengungen und Risiken tatsächlicher Selbstbestimmung ausgesetzt zu sein. Unter den geistlosen Bedingungen unserer monokulturellen Wirtschaftsgesellschaft wird Autonomie gleichsam ornamental benutzt und Kunst als Freiheits-Dekor produziert oder verwertet. Künstlerische Autonomie verkommt mehr und mehr zu einem äußerlichen Sujet, Thema oder Gestus und wird - wie gewünscht - nur mehr simuliert. Indem Autonomie sogar in der ... >>

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