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Ergebnisse für Betriebssystem Kunst
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    Michael Lingner Die Krise der »Ausstellung« im System der Kunst Kunst läßt sich heute nicht mehr als ein Bereich begreifen, der sich gleichsam außerhalb der Gesellschaft befindet und ihr als etwas ganz Anderes und Besonderes gegenübersteht. Zwar ist die Entwicklung der modernen Kunst durch ihre immer weitergehende Autonomisierung bestimmt worden. Aber ebendieser Prozeß hat schließlich auch dazu geführt, daß die Kunst zu einem selbständigen gesellschaftlichen System und damit zu einer "Eigengesellschaft" (1) geworden ist. Wesentliche, von ihr einst als negativ empfundene Merkmale des Gesellschaftlichen weist sie nun selbst auf. Die Autonomie der Kunst ist infolgedessen weniger von außen als vielmehr von innen her bedroht. Das Kunstsystem steht nicht mehr von vornherein konträr zu seiner Umwelt. Vielmehr teilt es das Schicksal ... >>

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    Optionale Objekte Oder: Wie kann man heute immer noch meinen "Kunst" sei ausstellbar Entgegen allen Auflösungserscheinungen, Erweiterungen und Entmaterialisierungen des Kunstbegriffs in der Moderne wird selbst gegenüber temporären Formen wie Prozess-, Performance- oder Videokunst weiter an der Idee einer ... Werkes festgehalten. Dieser überkommenen, der Kunstgeschichte entlehnten Vorstellung liegt eine (vermeintlich empirisch gestützte) Auffassung von künstlerischer Formung zugrunde, nach der diese es vermag, Gegenstände mit besonderen, sie als Kunst auszeichnenden Eigenschaften hervorzubringen und ihnen so einen prinzipiell ewigen Kunst-Wert zu verleihen. Dass wie selbstverständlich angenommen wird, die materielle Qualität der Objekte sei gänzlich und ausschließlich für ihre Qualität als Kunst bestimmend, nährt den vorherrschenden schlichten, aber umso unerschütterlicheren Glauben an den auratischen Charakter der Kunst. Von dem Vorurteil, Kunstwerke könnten den Kunstwert verkörpern und darum auch einen faktisch gerechtfertigten Waren-Wert haben, lebt nicht zuletzt der gesamte Ausstellungsbetrieb und Kunsthandel. Mit jeder ... >>

  3. 81%

    ... der Medienkunst, einem Sammelbegriff für künstlerisch-technologische Kooperationen, zugeordnet – eine Gattung, deren Auflösung neuerlich auf der transmediale 2007 angeregt wurde. In Abgrenzung zur Net.art steht die sog. Kunst im Netz als Bezeichnung für diejenigen Aktivitäten, die das Internet als Arena der Repräsentation oder als ein sekundäres Reproduktions- oder Distributionsmedium nutzen. Die Unterscheidung zwischen Net.art und ... Rückgriff auf künstlerische Konzepte der siebziger und achtziger Jahre (Fake, Appropriation und Institutionskritik), die selbstorganisierten Gründungen eigener netzspezifischer Institutionen wie Festivals, Webzines und Wettbewerbe sowie die Ununterscheidbarkeit zwischen Kunst und Kontext qua Medium veranlasste Isabelle Graw, in Texte zur Kunst 1998 eine scharfe Trennlinie zu verkünden: Gewissermaßen freiwillig habe die Netzkunst darauf verzichtet, als Kunst im herkömmlichen Sinne zu funktionieren. Ein Jahr zuvor behauptete Vuk Cosic, Repräsentant des slowenischen Pavilions auf der Biennale in Venedig 2001, leidenschaftlich: „Kunst war nur ein Ersatz für das Internet.“ Andere schwärmen von einem subtilen Ikonoklasmus, einer Attacke auf die Idee des Bildes als materieller Substanz (Hartl 2001), wiederum andere ... >>

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    ... sehen sie ihre Praxis ganz und gar in der Kontinuität der Kunsttradition, aber die Orte und Zusammenhänge, für welche die Arbeiten eigentlich bestimmt sind, liegen fern der auf Kunst spezialisierten Institutionen. Vielmehr werden die Arbeiten eigens für ganz bestimmte gesellschaftliche Felder und Anlässe gleichsam im Selbstauftrag produziert: Cella operiert mit seinem hier vorgestellten Projekt im Bereich der ... des alltäglichen Lebens entwirft. Daß sie sich auf gesellschaftliche, außerkünstlerische (= heteronome) Gebrauchszusammenhänge einlassen, nährt nicht nur den Verdacht, daß beide Künstler mit ihren Arbeiten eine Art Anwendung freier Kunst betreiben. Vor allem trifft solche Arbeiten, die sich über das "Betriebssystem Kunst" hinaus als kompatibel erweisen, immer wieder leicht der Vorwurf, die künstlerische Autonomie und damit die wichtigste Unterscheidung zur gesamten sonstigen Produktionssphäre aufzugeben. Diese Kritik mag sich von herrschenden Vormeinungen und dem bloßen Anschein der Objekte bestätigt finden. Ob indes das Unterscheidungsschema Autonomie / Heteronomie und die daraus abgeleitete Trennung von "freier" und "angewandter" Kunst heute überhaupt noch sinnvoll sind, kann erst die aktuelle Analyse des Autonomiebegriffs erweisen. Warum glauben wir weiter, die Autonomie der Kunst bestehe in ihrer Zweckfreiheit? Die Entwicklung ... >>

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    Spuren Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft Nr.45 Jan.95 Inhalt Beobachtungen und Anfragen Hans-Joachim Lenger: Nachruf auf Karola Bloch (4) / Ludwig Seyfarth: Zum Tod von Klaus Hohlfeld (6) / Harald Finke ... Selbstbeschränkung (7) / Yoko Tawada: Das Fremde aus der Dose (Prolog) (12) / Michael Batz: Vier Kommunikationen ohne /mit Yoko (13) / Ludwig Seyfarth: Bitte nicht berühren oder Betriebsblindheit im System Kunst, Teil II (14) / Nilgün Köse: Betriebssystem Intelligenzia? (15) Titelthema Belinda Gardner / Richard Sennett: Fremdheit in den Städten - ein Gespräch................26 Gerd Roscher: Artauds "schrecklich schöne Reise" zu den Tarahumaras.....................30 Tobias Gohlis: Ortsbeschreibung mit ... des Staunens (68) / Oliver Seppelfricke: Ein Ethnologe in der Metro (69) Lutz Rathenow: Nicht mal ein Komplöttchen (71) / Oliver Seppelfricke: Die Eroberung des Körpers (73) Spuren Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft Nr.44 Mär.94 Inhalt Beobachtungen und Anfragen Klaus Bartels: Der globale Dorffriedhof (S.5) / Kunst zwischen Semmel und Kaffee (S.6) / Wolfgang Pauser: Vom Niederen zum Höheren und wieder zurück (S.7) / Wilfried W. Meyer: No Radio! Amsterdam-Fragmente (S.8) / Lornz ... >>

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    ... eigenen Wertvorstellungen und Handlungsmaximen durch rein quantitative Kosten- bzw. Ertragskriterien überlagert oder möglichst ersetzt werden. Ebenso hat sich das Dogma von der Unfehlbarkeit des Marktes im System der Kunst weitgehend durchgesetzt. Mehr und mehr haben sich die - gleich ob von staatlichen oder wirtschaftlichen Instanzen - an Kunst gerichteten Ansprüche, Interessen und Erwartungen primär auf deren quantifizierbare Seite fokussiert. Infolgedessen entscheidet über den Erfolg von Kunst letztlich, ob sie materiell einen messbaren Geldgewinn oder gleichsam als Vorschuss darauf zumindest einen merkbaren Geltungsgewinn verspricht. Jedenfalls mutet es wie eine Ironie der Geschichte an, dass nach ... sozialistischen Diktaturen deren ehemals verfemter Materialismus nun unter kapitalistischem Vorzeichen unser gesamtes Leben diktieren soll. Gleichwohl ist die Moderne derart eng mit einer großen Tradition der Autonomie von Kunst verbunden, dass ihre Freiheit selbst in vielen staatlichen Verfassungen verbürgt ist. So kann Kunst immer noch von dem Image profitieren, sie sei in gewisser Weise ein Refugium selbstbestimmt agierender Personen, die sich durch Unabhängigkeit ihrer Meinungsbildung und Urteilsfindung auszeichnen. Diese heute ... >>

  7. 54%

    ... Eroberung von Märkten strebend betreibt die Wirtschaft überall die >ModernisierungMaterialismus nun unter kapitalistischem Vorzeichen unser gesamtes Leben diktiert und uns neuerlich der Freiheit beraubt. Auch im System der Kunst hat sich das Dogma von der Unfehlbarkeit des Marktes weitgehend durchgesetzt. Infolgedessen wird das, was als >ErfolgAutonomisierung verbunden und viele staatlichen Verfassungen verbürgen ihre Freiheit. So kann Kunst weiterhin von dem Image profitieren, sie sei in gewisser Weise ein Refugium selbstbestimmt agierender Personen, die sich durch Unabhängigkeit ihrer Meinungsbildung und Urteilsfindung auszeichnen. Diese heute gern als „idealistisch“ abgetane, aber für eine demokratische Kultur unverzichtbare Vorstellung droht von einem weiteren Meilenstein in der Ökonomisierung der Kunst nun endgültig ad absurdum geführt zu werden. Gemeint ist die Etablierung des global angelegten „Artist Pension Trust“ , der zunächst in London, Los Angeles, New York, Mexico City und ... schwer fallen, solche Ansprüche überhaupt zu erwerben und im Zweifelsfall gegen APT juristisch durchzusetzen. Statt in den Genuss derart als sozial daherkommender Leistungen zu kommen, werden Künstler und Kunst in einer bisher ungeahnten Weise zum Spielball eines rein gewinnorientierten professionellen Spekulantentums. Um es in einem Bild zusammenzufassen: Wie Bauern der dritten Welt - sofern nicht durch „fair trade ... eine weitestgehende Marktkontrolle, um letztlich bestimmte Preise diktieren zu können. Insofern es sich hier aber statt um die Preise von Öl, Gas oder Wasser um den Geldwert von Kunst handelt, bedeutet jeder Versuch der Kontrolle des Marktgeschehens auch eine gezielte Beeinflussung der Meinungsbildung, der Wertvorstellungen und Selektionsmechanismen im Kunstsystem. Dabei werden sich weniger die von APT ... >>

  8. 54%

    ... Kreide Der Artist Pension Trust (APT) lockt Künstler mit Alterssicherung - das global agierende Anlegerprojekt macht sie aber zum Spielball von Spekulantentum. In Zeiten ihrer Kapitalisierung soll sich die (Kunst-)Welt an Geltungsgewinnen schadlos halten Im Prozess funktionaler Ausdifferenzierung der bürgerlichen Gesellschaften gehörte es zu den wesentlichen Errungenschaften der westlichen Demokratien, dass das ökonomische, allein auf die Maximierung ... im Kunstsystem hat sich das Dogma von der Unfehlbarkeit des Marktes durchgesetzt: Als erfolgreich gilt allein das, was einen nennenswerten Geld- oder Geltungsgewinn verspricht. Gleichwohl ist die moderne Kunst noch eng mit der Tradition ihrer Autonomie verbunden, und viele staatliche Verfassungen verbürgen ihre Freiheit. So profitiert Kunst weiterhin von dem Image, sie sei ein Refugium selbstbestimmt agierender Personen, die ihrer Meinungsbildung und Urteilsfindung unabhängig betreiben. Diese heute gern als idealistisch abgetane, aber für eine demokratische Kultur unverzichtbare Leitvorstellung droht nun durch einen weiteren Schritt in der Ökonomisierung von Kunst vollends ad absurdum geführt zu werden. Gemeint ist die Etablierung des global angelegten Artist Pension Trust, der zunächst in London, Los Angeles, New York, Mexiko-Stadt und Mumbai ... vom Artist Pension Trust in den Vordergrund gestellte Aspekt der Alterssicherung ist also faktisch völlig nebensächlich. Statt in den Genuss vermeintlich sozialer Leistungen zu kommen, werden Künstler und Kunst in einer bisher ungeahnten Weise zum Spielball eines rein gewinnorientierten, professionellen Spekulantentums. Um es in einem Bild zusammenzufassen: Wie die Bauern der Dritten Welt sollen sich die ... >>

  9. 39%

    Shortguide | Kurzführer: Net.art Abstract Bescheidenheit gehörte nicht zu ihren Tugenden: Plakativ, wie Heath Buntings berühmte Formel "net = art" oder subversiv, wie Vuk Cosics Behauptung, Kunst sei nur ein Ersatz für das Internet gewesen, tönte manche künstlerische Überzeugung, mit der Net.art am Ende des letzten Jahrhunderts etwas ganz Großes geschaffen zu haben. Doch ... Birte Kleine-Benne 7 Net Art. Chancen als Metakatalysator. Torsten Rackoll 21 Olia Lialina, MBCBFTW. Strukturanalyse. Cora Waschke 30 Duchamps Erben. Anne-Christin Klare 34 Mission Eternity - netzwerk-kunst als evolutionäre net.art. Daniel Becker 42 Ceci n'est pas une page Web. Birte Kleine-Benne 47 /Cornelia_Sollfrank. Wencke Artschwager 52 Rezeption von Net.art am Beispiel von 'In The Mod: Color Analytics (ITM)', Dr. Woohoo. Nikola Weseloh 62 Exhibiting the Dot. Inga Reimers 68 Interventionen in das Betriebssystem Kunst am Beispiel von Arbeiten Vuk Cosics. Simone Thürnau 80 Von Wölfflins Stilanalyse zur Netzkunst. Ulrike Kuhn 93 Error 404. [Net.]Art is not found. Sarah Niesel 102 Das ... >>

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    ... 02. Ulrich Jux Henri Poincare/Mathematiker -Marcel Duchamp/ Künstler 14 Freitag 11.02. Herbert Molderings Wahrnehmungstheorie-enzymatisches Modell 18 Freitag 11.02. Gero Cries Zur Biologie in der Kunst 22 Freitag 11.02. Christiane Dellbrügge, Ralf de Moll Freuds Apparate 26 Freitag 11.02. Cathrin Pichler Schrödingers Katze 34 Freitag 11.02. Nana Petzet Das Paradies 38 Samstag 12.02. Boris Nieslony Benutzeranleitung für das Betriebssystem Kunst 44 Samstag 12.02. Thomas Wulffen Auf der Suche nach einer Ur-Kraft 48 Samstag 12.02. Nicolas A. Baginsky Galileo Galilei als Künstler 54 Samstag 12.02 ... >>

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