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Ergebnisse für Als-Ob-Theorie
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    ... auf eine transkulturelle Moral 111 6 Anmerkungen 7 Literaturliste 120 Die Vereinbarkeit von Universalität und Partikularität bei der Verwirklichung von Menschenrechten „Von der Verwirklichung der Menschenrechte hängt ab, ob das Leben auf dieser Erde lebenswert ist oder nicht.“1 Ingo Richter 1 Der Geltungsumfang der Menschenrechte 1.1 Einleitung: Die Menschenrechtsidee und menschenrechtliche Geltungsansprüche – eine Übersicht der ... werden? Was für Konsequenzen ergeben sich, wenn universelle und partikulare Gesichtspunkte und Anforderungen an die Menschenrechte konstruktiv aufeinander einwirkend und nicht als Widerspruch gedacht werden? Mit der Überlegung, ob und wie sich der universelle Geltungsanspruch der Menschenrechte und der Pluralismus der Kulturen miteinander vereinbaren lassen, werden sowohl normative als auch politische Perspektiven eröffnet. Diese Überlegungen betreffen ebenso ... jeweiligen Umständen jedem Menschen zumutbar sind. Aus dieser Perspektive ist der Ansatz, dass die Gebote der Moral ohne Einschränkungen gelten und darum immer befolgt werden müssen – unabhängig davon, ob sie auch von anderen eingehalten werden – unrealistisch. Die Schwierigkeit besteht darin, dass es weder vermittelbar noch zumutbar ist, einem Menschen die Pflicht abzuverlangen, die eigenen Interessen für die ... Sammelbegriff für Konzepte, in denen davon ausgegangen wird, dass Prinzipien, Normen und Überzeugungen nur bedingt in Bezug auf etwas begründbar, also teilgültig im Verhältnis zum ‚Ganzen’ sind. Relativistischen Theorien zufolge ist die Geltung von Aussagen prinzipiell abhängig von Voraussetzungen, die ihrerseits keine allgemeine Geltung beanspruchen können. Relativismus wird häufig als Antonym zu Universalismus verwendet und als Gegenentwurf ... sowohl Kontextgebundenheit als auch historische, kulturelle und politische Gründe, die im Kontrast zur Universalität der Menschenrechte stehen. Die Kontroversen um partikulare und universelle Auffassungen kreisen um die Frage, ob es Werte und Normen gibt, die für alle Menschen gelten und begründbar sind, oder ob Werte und Normen partikular sind, weil sie sich je nach gesellschaftlichem Kontext ... >>

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    ... und privat) organisierten Kunstbereich fallen zunehmend unkontrolliert, unlegitimiert und unbegründet, ohne daß ihnen etwas anderes zugrundeläge als die vom Eigennutz diktierte Rentabilität und die zum Gemeinwohl stilisierte Opportunität. Ob etwas als Kunst öffentlich wirken kann, darüber wird wie über Pudding , Schrauben oder Ferngläser verhandelt und bestimmt. Dementsprechend ist auch das Sinnen vieler Künstler weniger konzeptionell, sondern mehr ... Es wird vergessen, daß die Existenz von Kunst keineswegs etwas Selbstverständliches, sondern ganz im Gegenteil, von höchster Unwahrscheinlichkeit ist. Darum sollte beim Betreiben der Kunstwissenschaften auch bedacht werden, ob und wie Theorien eine produktive Funktion für die künstlerische Praxis haben können. Meinen folgenden Überlegungen liegt jedenfalls die Absicht zugrunde, einige Voraussetzungen der Fortsetzbarkeit von Kunst theoretisch zu reflektieren und so ... ihrer Phobie vor gesellschaftlicher Anpassung verfolgt die Avantgardekunst das Prinzip der Autonomisierung immer radikaler und kulminiert schließlich in der sogenannten Konzeptkunst der 60er Jahre, die sich nach der Theorie von Joseph Kosuth als "Untersuchung über das Wesen von Kunst" versteht. Sozusagen als Höhepunkt der Avantgardekunst verlegt sich diese Kunstpraxis auf das Ausarbeiten und Durchdenken sämtlicher Implikationen des ... können und müssen sich diese Wissenschaften zum Leitfaden ihrer weiteren Theoriebildung außerwissenschaftliche Zweckorientierungen wählen, ohne damit allerdings mit der überkommenen Kategorie der angewandten Forschung beschreibbar zu sein. Diese Theorie ist übrigens entwickelt worden in den 70er Jahren am Max-Planck-Institut in Starnberg unter Karl-Friedrich von Weizsäcker und Jürgen Habermas. Die Theorie der Finalisierung ist ... >>

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    ... kompensieren. (39) Und erst recht wäre es eine Täuschung, die Kunst zur Szene erkünstelter Irrationalität (asylum ignorantiae) zu stilisieren und zu suggerieren, daß ihr am besten mit einer ,,Theorie der Nichttheorie" 3) geholfen sei, die - wie die 'wild' denkenden Propheten der ,,Neuen" glauben machen möchten - das Problem der Einheit von Kunst und Leben 'schon irgendwie' im Emotionalen ... als indiskutabel gilt. (40) Indes haben ebensowenig wie die kunstpraktischen die bisherigen kunsttheoretischen Formulierungen überzeugend zu einer gelingenden Vermittlung von Kunst und Gesellschaft beitragen können, da ihnen - einerlei ob in affirmativem oder kritischem Sinn - entweder eine soziologistische Überidentifikation der Kunst mit der Gesellschaft oder aber ein Ästhetizismus absoluter Gesellschaftsferne als Vormeinung zugrundeliegt. Ein wissenschaftlichen Ansprüchen genügender Theorieansatz ... als Medium der bloß rezeptiven Aneignung von bereits religiös, gesellschaftlich oder auch künstlerisch konstituiertem normativen Sinn zu brechen, um Aneignungsprozesse solcher Art zu ermöglichen, in denen der Einzelne - ob Künstler oder Rezipient - selbständig und selbsttätig subjektiven Sinn produktiv erst konstituiert. Dieser Anspruch hätte allerdings zur Voraussetzung, daß analog zur Produktion auf der Basis technologischer Wissenschaft auch die ... Produzent und Rezipient, das den - eher fiktiven - Ebenbürtigkeitsanspruch der Kongenialität einlöst, erst dann realisierbar ist, wenn das künstlerische Produzieren sich als Arbeit vollzieht, wollen wir im folgenden untersuchen, ob die Tätigkeit des Künstlers nach dessen eigenem wie nach dem Selbstverständnis der Gesellschaft den Bedingungen gesellschaftlicher Arbeit genügt und wie diese Bedingungen gegebenenfalls zu modifizieren wären. Weil hierfür ... Fremdbestimmung in Gegensatz zu der gleichermaßen gesellschaftlich anerkannten Auffassung, daß die Selbstbestimmung als das konstitutive Prinzip alles Schöpferischen für die künstlerische Tätigkeit wesensnotwendig sei. Infolgedessen wird die Frage, ob und inwiefern die Praxis des Künstlers wirklich Arbeit sein kann, zwangsläufig zu paradoxen Antworten führen. 1. Paradoxie Wo die Ware als Form des wirtschaftlichen Verkehrs jeglichen gesellschaftlichen ... >>

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    ... als endgültigen Abschied vom Individuellen interpretieren sollte, den mag Adorno trösten: «Die Emanzipation des Individuellen ... gelänge einzig, wofern sie das Allgemeine ergriffe, von dem alle Individuen abhängen». (Ästhetische Theorie, Frankfurt/Main 1970, S. 452) Spuren ästhetischer Erfahrung Iris Pompesius im Gespräch mit Michael Lingner und Rainer Walther über ihren «Paradoxien»-Aufsatz I.P. So wie ich Euren ... gehobene Unterhaltung dient. In dieser pseudogesellschaftlichen Funktion ist sie als Kunst relativ beliebig, d. h. das Entscheidende ist doch bei der Frage nach der gesellschaftlichen Funktion der Kunst, ob sie als Kunst gesellschaftlich wirkt, also als ästhetisches Phänomen, als Bereich, in dem es möglich ist, spezifisch ästhetische Erfahrungen zu machen. Gewirkt, schlechthin gewirkt hat Kunst, auch autonome ... des Betrachters ist nur möglich aufgrund bereits gemachter ästhetischer Erfahrungen; und der, der sie zuallererst machen muss, ist zwangsläufigerweise der Künstler. Deshalb sind wir nicht, wie in den Theorien zumeist üblich, von den ästhetischen Objekten ausgegangen oder vom Rezipienten, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen dieser überhaupt ästhetische Erfahrungen zu machen vermag. Wir haben vielmehr versucht, an den menschlichen ... Funktionslosigkeit der Kunst dadurch aufgehoben werden könnte, dass man den Künstlern ihre Bedeutung als Initiatoren ästhetischer Erfahrung klarmacht? M.L. «Klar macht» klingt ein bisschen zu lehrerhaft, als ob wir das schon längst alles wüssten. Es geht eher darum, die theoretischen, historischen, gesellschaftlichen, aber auch die individuellen Bedingungen zu nennen, unter denen wir glauben, dass Künstler als ... Unterhaltung mit Philosophen fähig seien. M.L. Dennoch sind die Maler lange Zeit recht gut zurechtgekommen. Schliesslich hat sich trotz dieser vermeintlichen Dummheit die Blüte der Avantgardekunst entwickelt. Ob also tatsächlich die Bedingungen ästhetischer Erfahrung von den Künstlern überhaupt nicht reflektiert worden sind, das ist noch die Frage. Gewiss ist allerdings, dass dieses Denken überwiegend bildnerischer ... >>

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    ... gerecht wird, sondern auch theoretischen Ansprüchen genügt. Dabei hat der Kunstwissenschaftler als Partner und als gleichsam wissenschaftliches Organ des Künstlers fungiert und die Verantwortung für die Erfordernisse der Theorie übernommen, indem er die Künstleräußerungen durchgängig systematisiert hat. Durch diese Systematisierung wird das Besondere des Waltherschen Kunstbegriffs umfassend erschlossen und zugleich auch auf ganz anders geartete künstlerische oder ... gepflegtes Vorurteil stützen, daß nämlich die Notwendigkeit der sprachlichen Formulierung ein Defizit des Werkes offenbart und insofern den Rang des Kunstwerkes und des Künstlers grundsätzlich in Frage stellt. Ob solche Wertungen allerdings für die moderne Kunst noch Gültigkeit haben können, ist fraglich, weil gewichtige Argumente dagegen sprechen: Etwa der Hinweis von W. Hofmann, daß P. O. Runges ... ich zwar, was er meint; aber am liebsten ist mir, wenn sich Künstler möglichst einfach und direkt in der Umgangssprache äußern. - Während du davon gesprochen hast, daß die 'Theorien' der Künstler genauso interpretationsbedürftig sind wie die Werke, habe ich an das 16. Jahrhundert, an die Dürerzeit und ihre kunst- und zeitgeschichtlichen Umstände denken müssen, und mir vorgestellt ... ist in der Natur und wer sie heraus kann reißen (d.h. zeichnen), der hat sie. Diese Bewußtheit Dürers, ausgedrückt in klaren, einfachen Worten, halte ich für keine Theorie. Es ist ein Nachdenken, eine Beobachtung, eine Entdeckung von etwas, was in jener Zeit kein allgemeines Denkgut ist und deswegen ein ungeheures Gewicht bekommt: Also, wenn Künstler sich ... haben die Rezeption der Arbeiten so beeinflußt, daß sie sich weitgehend über das Begriffliche vollzogen hat. Übrigens wußte man damals nur sehr wenig über die gleichzeitigen, viel handfesteren Theorien der amerikanischen Künstler wie Newman und Stella. M.L.: Wenn das Theoretisieren der Künstler nach dem Machen kommt, sich also auf die fertigen Arbeiten bezieht, haftet ihm ... >>

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    ... der Sinne den Inhalt, und das Wahrnehmende Subjekt durch die Projektion seiner Erfahrungen als Erinnerungen die Form einbringt. Bei der vorangegangenen Darstellung der Wirklichkeitskonstitution als Imagebildung blieb unentscheidbar, ob die Bestimmungen des Gegenstandes oder die des Wahrnehmenden in dieser Synthese überwiegen, ob die Form also den Inhalt einfaßt, oder ob der Inhalt die Form ausgrenzt. Die gewählte Formulierung "ein in der Wahrnehmung gegebener Gegenstand fungiert als Reiz für die Projektion von Erinnerungen auf eben diesen Gegenstand" mußte die Antwort darauf, ob der Wahrnehmende die subjektive Wirklichkeit eines Gegenstandes vor allem aus sich erzeugt (weil ich traurig bin, regnet es), oder ob die subjektive Wirklichkeit eines Gegenstandes nicht vielmehr dem Wahrnehmenden vom Gegenstand zugefügt wird (weil es regnet, bin ich traurig),deshalb aufschieben, weil erst das Wissen um den ... >>

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    Michael Lingner Ich bedanke mich für die Einladung zu dem Symposion Kunst und Philosophie und möchte versuchen, mit meiner Fragestellung auf die spezielle Situation der Theorie an solchen Institutionen wie der Jan van Eyck Akademie einzugehen. Die Frage nach der produktiven Funktion philosophisch-ästhetischer Reflexion für die künstlerische Praxis entspricht naheliegenderweise dem besonderen Interesse, das an allen Kunstakademien der Theorie gegenüber besteht, sofern sie überhaupt daran interessiert sind. Denn nicht überall dokumentiert sich dieses Interesse so überzeugend wie hier durch ein eigens eingerichtetes Theorie-Department. Wie legitim aus praktischer Sicht das Interesse an einer produktiven, kunstbezogenen Theorie aber auch immer sein mag, so ist es doch deswegen noch lange nicht schon theoretisch begründet. Und es ist allemal unklar, auf welche Weise diesem Interesse tatsächlich entsprochen werden könnte. Um sich der Frage zu nähern, wie ästhetische Reflexion produktiv auf künstlerische Praxis zu beziehen ist, ist es zuvor sinnvoll die Gründe kennenzulernen, ob überhaupt, warum und in welchem Sinne einerseits die Philosophie und andererseits die Kunst heute eines wechselseitigen Austauschs bedürfen. Der folgende kurze historische Rückblick auf das Verhältnis von ... >>

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    ... erlaubt, sondern gar gefragt. Es offenbart sich nun ein beträchtliches Theoriedefizit im Umgang mit Kunst, das in den vergangenen Jahren durch die postmodernen Träumereien von den Möglichkeiten einer "Theorie der Nichttheorie" nur kaschiert wurde. Die tendenzielle Literarisierung oder sogar Poetisierung des Theoretisierens hat fast in Vergessenheit geraten lassen, daß es keine überzeugenden Versuche gibt, eine Idee von ... dann allerdings nicht weil, sondern obwohl sie systematischer Natur sind. Unser Mißtrauen gegen gedankliche Systeme - während wir technischen ständig unsere Existenz anvertrauen - wird umso stärker, wenn heute eine Theorie mit universalem Anspruch auftritt, die zudem noch Systemtheorie heißt. Nur so ist es erklärlich, daß die kunsttheoretischen Überlegungen, die Niklas Luhmann aus seiner Systemtheorie abgeleitet hat, und die insofern gerade jene methodischen Vorzüge aufweisen, durch die sich auch die Theorien der Klassiker auszeichnen - in der eigentlichen Kunstdiskussion keine Rolle spielen. Deshalb sollen am Problem der Kunstautonomie einige Grundgedanken Luhmanns eingeführt und mit Beispielen aktuellster künstlerischer Praxis in Zusammenhang ... d. Selbstreproduktion der Kunst; in: Delfin III/1984, S. 53). Auch wenn solche Aussagen provokant wirken mögen, sind sie doch nichts weiter als strikt logische Ableitungen aus der Theorie der sozialen Systeme, mit der Luhmann sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein ebenso berühmtes wie berüchtigtes, in letzter Zeit zuweilen auch an der Kunst erprobtes Analysemodell geschaffen ... gerade durchgesetzt hatte und in ihren Konsequenzen abschätzbar wurde, war es als erster Hegel, der mit seiner - zumeist verkannten - These vom "Ende der Kunst" radikal in Frage stellte, ob diese als geistiges Projekt in der von uns heute so genannten Moderne fortexistieren werde. In vergleichbar fundierter Weise, aus der Logik einer universalen Theorie, befragt heute Luhmann ... >>

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    ... gepflegtes Vorurteil stützen, daß nämlich die Notwendigkeit der sprachlichen Formulierung ein Defizit des Werkes offenbart und insofern den Rang des Kunstwerkes und des Künstlers grundsätzlich in Frage stellt. Ob solche Wertungen allerdings für die moderne Kunst noch Gültigkeit haben können, ist fraglich, weil gewichtige Argumente dagegen sprechen: Etwa der Hinweis von W. Hofmann, daß P. O. Runges ... ich zwar, was er meint; aber am liebsten ist mir, wenn sich Künstler möglichst einfach und direkt in der Umgangssprache äußern. - Während du davon gesprochen hast, daß die 'Theorien' der Künstler genauso interpretationsbedürftig sind wie die Werke, habe ich an das 16. Jahrhundert, an die Dürerzeit und ihre kunst- und zeitgeschichtlichen Umstände denken müssen, und mir vorgestellt ... ist in der Natur und wer sie heraus kann reißen (d.h. zeichnen), der hat sie. Diese Bewußtheit Dürers, ausgedrückt in klaren, einfachen Worten, halte ich für keine Theorie. Es ist ein Nachdenken, eine Beobachtung, eine Entdeckung von etwas, was in jener Zeit kein allgemeines Denkgut ist und deswegen ein ungeheures Gewicht bekommt: Also, wenn Künstler sich ... haben die Rezeption der Arbeiten so beeinflußt, daß sie sich weitgehend über das Begriffliche vollzogen hat. Übrigens wußte man damals nur sehr wenig über die gleichzeitigen, viel handfesteren Theorien der amerikanischen Künstler wie Newman und Stella. M.L.: Wenn das Theoretisieren der Künstler nach dem Machen kommt, sich also auf die fertigen Arbeiten bezieht, haftet ihm leicht ... Idee des automatischen Schreibens vielleicht noch am nächsten kommen, sind noch viel zu bewußt, noch viel zu formalistisch. Offenbar war es den Surrealisten damals nicht möglich, einerseits eine Theorie im Kopf zu haben und andererseits dieser Theorie entsprechend spontan und instinktiv zu reagieren. M.L.: Interessant ist aber nicht nur die Beobachtung, daß der historische Abstand ... >>

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    ... können und mich dazu eingeladen haben. Ein Jubiläum verführt natürlich dazu, innezuhalten und mehr oder minder zufrieden zurückzuschauen. Aber gleichermaßen verpflichtet es auch, vorauszuschauen und sich zu fragen, ob und wie es denn in Zukunft weitergeht. Ich habe diese Frage allgemein und in Bezug auf das formuliert, was allen, die an einer Kunsthochschule tätig sind - seien es ... auf wenige Ausnahmen vermag es die gegenwärtige Kunstpraxis noch nicht, ihrem postmodernen Bewußtseins- und Entwicklungsstand gerecht zu werden und in der Praxis ohne die Inanspruchnahme von Notwendigkeiten auszukommen: Ob es sich etwa um die Zwänge des Betriebssystems Kunst, die Gefahren der neuen Medien und Technologien, die Rigorismen der political correctness oder um die Bedingtheiten sozialer Kontexte, die ... Rückgriff auf vermeintliche Notwendigkeiten prinzipiell überhaupt keine Unterscheidung und Auswahl mehr getroffen werden könnte, die nicht rein zufällig wäre, bedeutete dies das völlige Verschwinden ästhetischer Kompetenz und Kultur. Ob es in der Kunst gelingt, Kriterien zu kultivieren, nach denen bedeutsame ästhetische Entscheidungen jenseits des Notwendigkeitsprinzips getroffen werden können, ist sehr fraglich. Umsomehr als das Gelingen nicht allein ... etwa der Mode - als möglich und legitim galt, nach Geschmack zu entscheiden. Aus dieser gesellschaftlichen genauso wie aus der zuvor skizzierten kunstimmanenten Perspektive stellt sich also die Frage, ob es möglich sein wird, ästhetische Entscheidungen zu treffen, die sich als Kunst qualitativ von anderen Geschmacksurteilen unterscheiden lassen. II. Im zweiten Teil möchte ich nun einen Blick auf ... Grundlage gekommen ist. Damit nicht genug, ist es in Hamburg durch die Verwissenschaftlichung, die an keiner anderen Kunsthochschule ein vergleichbares Ausmaß hat, zusätzlich zu einem antipodischen Spannungsverhältnis zwischen Theorie und Praxis gekommen, durch das die desintegrativen Tendenzen in dieser Institution noch verstärkt bzw. die integrativen Anforderungen an die hier Studierenden drastisch erhöht worden sind. Es hat ... >>

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